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„Das höchste Ideal der Heilung ist schnelle,

sanfte, dauerhafte Wiederherstellung der Gesundheit,

oder Hebung und Vernichtung der Krankheit

in ihrem ganzen Umfange auf dem kürzesten,

zuverlässigsten, unnachteiligsten Wege,

nach deutlich einzusehenden Gründen.“

(§2 Organon)

 

1755

Am 10. April in Meißen geboren.

 

 

1767 - 1775

Lateinschule in Meißen und Fürstenschule in St. Afra.

 

 

1775 - 1777

Medizinstudium in Leipzig und Wien.

 

 

1777 - 1779

Siebenbürgen. Er ging als Bibliothekar zum Siebenbürger Stadthalter, dem Baron

 

Brukenthal, in Hermannstadt. Er sortierte nicht nur dessen zahlreiche Bücher, er

 

studierte auch darin. Außerdem praktizierte e nebenbei und lernte so die dort

 

vorkommende Malaria kennen.

 

 

1778

Examen und Dissertation in Erlangen.

 

 

1780 - 1811

Unruhige Wanderjahre. Er praktizierte in nicht weniger als 21 Städten.

 

 

1781

Mohren-Apotheke Dessau. Er absolvierte eine Apothekerlehre und lernte seine

 

zukünftige Frau Henriette kennen - die Tochter des Apothekers.

 

 

1782

Heirat mit Henriette Küchler, 11 Kinder.

 

 

1783

Dresden

 

 

1789

Leipzig

 

 

1790

Übersetzung Cullen’s “Materia Medica”. Beim Kapitel “China-Rinde” kamen ihm

 

solche Zweifel, daß er China-Rinde selbst einnahm, um die Wirkung zu studieren.

 

Dieser Selbstversuch Hahnemann’s gilt als die Geburtsstunde der Homöopathie.

 

 

1792

In Gotha tätig.

 

In der von ihm selbst gegründeten Irrenanstalt Georgenthal trat Hahnemann,

 

seiner Zeit weit voraus, für eine menschliche Behandlung der psychisch Kranken ein.

 

 

1793 - 1801

Göttingen, Braunschweig, Wolfenbüttel, Hamburg.

 

Herausgabe seines Apothekerlexikons in 4 Bänden (1793 - 1799).

 

 

1803 - 1811

Wittenberg, Torgau.

 

 

1810

20 Jahre nach dem China-Rinde-Versuch erscheint das “Organon der Heilkunst”,

 

in dem Hahnemann den Ähnlichkeitsgedanken (Similia similibus currentur) deutlich

 

formuliert. Darauf baut er das ganze Lehrgebäude der Homöopathie auf.

 

 

1811 - 1821

Leipzig: Habilitation “De Helleborisme Veterum”, Erwerb der Lehrberechtigung an

 

der Universität. Er hält Vorlesungen bis 1821 und macht mit seinen Anhängern viele

 

Arzneimittelprüfungen.

 

 

 

Beginn der Veröffentlichung seiner “Reinen Arzneimittellehre”.

 

 

1812

“Völkerschlacht” - Typhus-Epidemie. Hahnemann erzielte große Erfolge bei

 

der homöopathischen Behandlung der Kranken.

 

 

1821 - 1835

Ärztliche Tätigkeit in Köthen. Hahnemann bekam vom Herzog Ferdinand von Anhalt

 

-Köthen das Dispensier-Recht zugesprochen. Dadurch erhielt er das Recht, seine

 

Arzneimittel selbst herzustellen und zu vertreiben.

 

 

1828

Veröffentlichung der “Chronischen Krankheiten” (5 Bände)

 

 

1830

Am 31. März starb seine Frau Henriette an einer bösartigen Lebergeschwulst.

 

Cholera-Epidemie - Hahnemann empfahl öffentlich mehrere homöopathischen Mittel

 

als Choleramittel. Mit diesen Arzneien konnten große Erfolge erzielt werden.

 

 

1834

Eine Patientin aus Paris sucht Hahnemann auf. Bald geheilt von ihren Leiden, war sie

 

von der Homöopathie fasziniert und traf sich regelmäßig mit ihm.

 

 

1835 - 1843

Der 80-jährige Hahnemann heiratete die 35-jährige Melanie D’Hervilly und zog mit

 

ihr nach Paris, wo er noch 8 Jahre gewirkt und eine umfangreiche Praxis bis kurz vor

 

seinem Tod geführt hat.

 

In seiner Pariser Zeit schrieb Hahnemann eine 6. Auflage des Organon, geistig noch

 

völlig rege. Diese Auflage kam erst 1925 dank der Bemühungen des Kollegen

 

Richard Haehl heraus. Groß war die Überraschung, als man entdeckte, daß

 

Hahnemann ein neues Potenzier-Verfahren empfahl, die LM-Potenzen.

 

 

1843

Samuel Hahnemann stirbt am 2. Juli in Paris.

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HAHNEMANN-SCHULE

Christine Riedel

 

 

 

Tel.: 06035-89131

 

 

Neuer Weg 9

Fax: 06035-971816

 

 

61197 Florstadt

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